Objektivität
nein
Reliabilität
nein
Validität
nein
Normierung
nein
(vgl. BRICKENKAMP 1997, S. 955 ff)
Erläuterung
Das Verfahren besteht aus einer Titelkarte, die eine Tierfamilie (Schweinchen) darstellt und dazu dienen soll, daß sich das Kind mit dem ,"Helden" identifiziert. Dieser ,"Held" ist zur Unterscheidung an der linken Hinterpfote mit einem schwarzen Flecken versehen.
Die weiteren Zeichnungen sollen folgende Bedeutungsgehalte thematisieren:
1. Trog: Urethralsadistisches Thema
2. Kuß: Ödipales Thema
3. Streit: Oralsadistisches Thema der Geschwisterrivalität
4. Karren: Sadistisches Thema, bei dem die Strafe oft gegen die eigene Person gerichtet wird
5. Ziege: Thema der Adoptiv- oder Ersatzmutter
6. Aufbruch: Abschiedsthema
7. Zögern: Thema der Ambivalenz, der Geschwisterrivalität oder des Ausgeschlossenseins
8. Gänserich: Sadistisches Thema, bei dem die Strafe gegen die eigene Person gerichtet wird, oder Kastrationsthema
9. Schmutzspiele: Analsadistisches Thema
10. Nacht: Ödipales Thema, das den Schautrieb ins Elternschlafzimmer darstellt
11. Wurf: Thema von Geburt und Geschwisterrivalität
12. Traum M ldealthemen des Ich und der
13. Traum V Objektliebe (je nachdem, um welches Geschlecht es sich handelt)
14. Säugen 1 Orales Thema
15. Säugen 2 Orales Thema mit Geschwisterrivalität
16. Loch Thema der Einsamkeit, Ausgeschlossenheit, Strafe
17. Fee Die Vp soll raten, welche vier Wünsche Schwarzfuß an die Fee richtet.
Das Verfahren entstand im medizinisch-pädagogischen Zentrum in Nantes. Angeregt wurde die Konstruktion des SF-Tests durch "die Abenteuer des Hundes Blacky" (Blacky-Test) von BLUM, dessen psychoanalytisches Grundkonzept weitgehend übernommen wurde.
Nach Ansicht von CORMAN kann die Auswertung nur qualitativ und konfliktdynamisch erfolgen. "Man kann hier natürlich noch versuchen, die miteinander in Konflikt stehenden Kräfte zu bewerten, die Messung muß jedoch der Intuition weichen."